Kleidung

Kleidung

Mokassins

Salish (Nordwestküste)
Salish (Nordwestküste)
Modok (Kalifornien)
Modok (Kalifornien)
Flathead (Plateu)
Flathead (Plateu)
Ute (Basin)
Ute (Basin)

Paiute (Basin)
Paiute (Basin)
Hopi (Südwest)
Hopi (Südwest)
Hopi (Südwest)
Hopi (Südwest)
Navajo (Südwest)
Navajo (Südwest)

Apache (Südwest)
Apache (Südwest)
Blackfeet (Plains)
Blackfeet (Plains)
Lakota (Plains)
Lakota (Plains)
Crow (Plains)
Crow (Plains)

Nakota (Plains)
Nakota (Plains)
Arapaho (Plains)
Arapaho (Plains)
Cheyenne (Plains)
Cheyenne (Plains)
Kiowa (Plains)
Kiowa (Plains)

Comanche (Plains)
Comanche (Plains)
Omaha (Prairie)
Omaha (Prairie)
Missouri (Prairie)
Missouri (Prairie)
Cree (Sub-Arctic)
Cree (Sub-Arctic)

Chippewa (Great Lakes)
Chippewa (Great Lakes)
Sauk (Great Lakes)
Sauk (Great Lakes)
Ojibwa (Great Lakes)
Ojibwa (Great Lakes)
Winnebago (Great Lakes)
Winnebago (Great Lakes)

Potowatomi (Great Lakes)
Potowatomi (Great Lakes)
Algonkin (Nordost)
Algonkin (Nordost)
Algonkin (Nordost)
Algonkin (Nordost)
Ost-Abenaki (Nordost)
Ost-Abenaki (Nordost)

Micmac (Nordost)
Micmac (Nordost)
Oneida (Nordost)
Oneida (Nordost)
West-Abenaki (Nordost)
West-Abenaki (Nordost)
Mohawk (Nordost)
Mohawk (Nordost)

Seneca (Nordost)
Seneca (Nordost)
Niantic (Nordost)
Niantic (Nordost)
Lenape (Nordost)
Lenape (Nordost)
Cherokee (Südost)
Cherokee (Südost)

Creek (Südost)
Creek (Südost)
Chitimacha (Südost)
Chitimacha (Südost)

Woodland Moccasins

Zuerst sollte man sich aus Packpapier/Karton einen Musterschuh/Schablonen herstellen.

 

1.Sohlen zuschneiden.

2.Sohlen auf weiches Leder aufnähen.


3.Oberleder großzügig um Sohlen zuschneiden.

4.Zungen zuschneiden.


5.Ein Aststück auf die fertige Schuhform abflachen und abrunden und die Zungen annähen.

6.Fersen zunähen.


7.Schnürband einziehen.

Medizinbeutel

 

Ein Medizinbeutel ist ein Behälter für die verschiedesten Dinge, wie Tierfellstücke, besondere Steine, oder etwas, das dem Eigentümer von besonderer Bedeutung ist. Der Besitzt soll übernatürliche Kräfte auf den Träger übertragen. Auch der Beutel selbst, als Beschützer dieser Dinge, hat seine eigene Kraft. Niemand, außer der Inhaber darf den Beutel öffnen. Stirbt der Besitzer wird der Beutel mit ihm beerdigt.

 

Dinge denen man übernatürlichen Fähigkeiten zugeschrieben hatte und für den Medizinbeutel geeignet waren, wurden oft in einem Stammesritual als "Vision Quest" beschafft. Diese Zeremonie beinhaltete persönliche Opfer wie: Fasten und Beten über mehrere Tage an einem Ort, isoliert vom Rest der Gemeinschaft. Der Zweck ist, den Kontakt mit spirituellen Kräfte herzustellen. Die Geister, oder Totems, sollen ihre individuellen, magischen Kräfte auf die Gegenstände übertragen.

Typische Kräfte sind die Erhöhung der Jagdfähigkeiten, Verbesserung der Kampffähigkeiten, Heilung, Feinde zu behindern und die Änderung der Wetterbedingungen. Viele Krieger trugen einen Beutel um den Hals. Sie enthielten Elemente, die den Krieger an zu Hause erinnern sollten.

 

1. Schneide aus dünnem, weichem Leder einen Kreis mit Deckel aus.

    (als Vorlage am Besten erst mal einen Beutel aus einem Stoffrest           machen) 

2. Mit einer Lochzange ca. 1 cm vom Rand entfernt Löcher einstanzen.

3. Eine Lederschnur einfädeln.

4. Deckel für Fransen einschneiden. Gleichmässig zusammenziehen.         Beide Schnurenden durch eine Perle fädeln als Verschluss.

5. Fülle den Beutel mit Salbei, Zeder, Steinen oder anderen Dingen die      dir wichtig sind.

Brustpanzer

Die Herstellung eines Brustschildes ist mit sehr viel Arbeit verbunden. Bei allen Indianerstämmen war er ein wertvolles Schmuckstück. Für einen Brustpanzer wurden normalerweise die Rippenknochen vom Bisons verarbeitet. Da es hier in Europa unmöglich sein wird Bisonrippen zu bekommen, kann man versuchen sich mit  Rinderrippen, Holz oder mit einem festem Karton zu behelfen. Die heutigen „Indianerperlen", werden fast ausschließlich in Indonesien produziert. 

Es werden ca. 90 bis 120 „Knochen“ benötigt.

 

Knochen sollten restlos ausgekocht worden sein. Diese auf eine Länge von ca. 20 - 25 cm kürzen und rund schleifen. Danach die Knochen mit einem glühenden Stahldraht durchstoßen.

Das Auskochen und Durchstoßen sollte am Besten im Freien gemacht werden. Es entstehen dabei unangenehme „Düfte“.

 

Bei Holz sollte man die glatten Teilstücke zwischen den Astknubbeln verwenden. Möglichst hartes Holz verwenden. Bei Holunder lässt sich das Mark leicht mit einer Fahrradspeiche durchstoßen und entfernen.

 

Hat man die entsprechende Anzahl an Rohlingen hergestellt, werden sie mit sehr feinem Sandpapier in die entsprechende Endform geschliffen. Alle Röhren sollten die selbe Länge haben.

 

Man kann auch aus elfenbeinfarbenen Kartonpapier (240Gram/dm) Röhren herstellen.

Die Basis sollte der Länge der Röhren entsprechen. Bevor ein Blatt gerollt wird, sollte es mindestens 10 Minuten in sehr nassem Tapetenkleister eingeweicht werden. Dann mit einer dicken, eingefetteten Stricknadel oder Ähnlichem aufrollen. Die Nadel bleibt im Röhrchen, bis dieses durchgetrocknet ist. Die Nadel aus dem Röhrchen drehen. Dann nochmals trocknen lassen, bis auch die Innenseite trocken ist. Mit Sandpapier nachschleifen. Für besseres Aussehen und um die Röhrchen haltbarer zu machen mit Klarlack lackieren.

 

Für die Montage werden vier ca.15mm breite Streifen aus hartem Leder benötigt. In die Mitte der Ledersteifen werden  mit einer Ahle Lochreihen gestoßen. Die Röhrchen sollten dicht aneinander liegen.

z.B. Haben die Röhren einen Durchmesser von 10mm, ist der Lochabstand ebenfalls 10mm.

Die Lederstreifenlänge richtet sich nach der Zahl der vorhandenen Röhren.

Bei 100 Stück = 2 Reihen a 50 Röhren = 50x1.0 cm + 3 cm (je 1,5 cm für oberes und unters Ende) = 53 cm.

Für eine Reihe werden 2 Röhrchen und 6 Holzperlen mit gleichem Durchmesser benötigt.

Je Reihe wird ein Stück Lederschnur mit der Länge der Röhrchen+Perlen+länge der Fransen und genügend Zugabe zum Arbeiten benötigt. Dann Reihe für Reihe einfädeln. 

Franse, Knoten, Perle, Lederstreifen, Röhre, Ledersteifen, 4 Perlen, Lederstreifen, Röhre, Lederstreifen, Perle, Knoten, Franse. Die Fransen zum Schluss gleichlang trimmen.

Für das Umhängen werden oben zwei Holzperlenketten aufgefädelt und an den oberen Enden festgebunden. In den Mitten der beiden Ketten wird ein Lederriemen befestigt. Über den mittleren 4 Perlen eine kurze Perlenkette befestigen.

Als unterer Abschluss eine Perlenkette mit etwas Überlänge auffädeln.

Links und rechts unten , 2 lange Lederschnüre festknoten, mit den Riemen wird der Brustpanzer hinten am Rücken fixiert.

Man kann die Reihen auch mit Garn auffädeln und die Fransen durch Pferdehaar ersetzen. Für die Gestalltung des Brustpanzers gibt es undliche Variationen.

Skizze für Mensch um die 170 cm
Skizze für Mensch um die 170 cm

Indianer Lendenschurz (Popolappen)

 

Das benötigte Stück sollte ca. 150 cm bis 180 cm lang sein und ca. 30 cm breit, je nach eigener Körpergröße.

Umsäumt wird das Teil mit einem Zierband in einer abhebenden Farbe.

Der Hinter- und Vorderschurz wird gewöhnlich mit Perlstickereinen und/oder Zierband-Applikationen geschmückt.

 

Probiere erst bevor du zuschneidest. Binde dazu eine Schnur um die Hüfte und ziehe das Material durch.

Der Schurz sollte bis ca. 5 cm über das Knie reichen.

Markiere hinten und vorne die Schnurlinie auf das Material.

Wenn du denn Popolappen entfernst, sollte der hintere Schurz um etwa 5 cm länger sein als der Vordere.

Das Mittelteil wird  um 7,5 cm bis 15 cm verjüngt. Mus man ausprobieren!

Strohhalm-Weben

Gürtel, Bänder - weben

 

Mit dieser frühen Native/Kolonial amerikanischen Webtechnik kannst du dir ganz einfach einen Gürtel, Schärpe oder Bänder aller Art weben.

 

Material:

5 kleine Trink-Strohhalme

dicke Wolle oder 4-lagige einfarbige Garne

dicke oder 4-lagige, verschiedenfarbige/bunte Garne

dünnen Draht

Kreppband

 

Der Strohhalm-Webstuhl:

Schneide von dem einfarbigen Garn 5 Stränge ab. Eines für jeden Strohhalm. Dreimal solang, wie die gewünschte Länge des fertigen Produktes.

Biege aus dem dünnen Draht eine Nadel.

Ziehe mit Hilfe der Nadel die Garnstränge durch die Strohhalme. Mache einen Knoten (oder schneide 1cm lange Hülsen von den Strohhalmen ab und schiebe je eines auf 2-lagiges Garn und nimm das Garn doppelt) , das dass Garn nicht mehr durchrutschen kann.

 

Gürtel weben:

Befestige das Webgarn an einem äußeren Strohhalm.

Halte die Strohhalme in einer Hand.

Beginne mit einem unter/über Muster zu weben.

Sind die Strohhalme vollgewebt, schiebe das Gewebe von den Halmen

auf die „Kettfäden“ . Einige Reihen bleiben auf den Halmen!

Ist die gewünschte Länge erreicht –abbinden.